„Nachdem ich einmal angefangen hatte, gab es kein Halten mehr".

 

Ein alter Mann beob­ach­tet heim­lich ein Kind. Wie der Zehn­jäh­ri­ge Cover Alles was war 2D mor­gens zur Schu­le geht, wie er zu Hau­se am Bett des kran­ken Vaters sitzt, der trotz schwers­ter Miss­hand­lun­gen das KZ über­lebt hat. Wie der Jun­ge “Moby Dick” liest, am Zei­tungs­stand neben der “Quick” und “Revue” die Comics ent­deckt, im Café Kranz­ler Kakao trinkt und aus dem Klas­sen­zim­mer auf die Wer­bung für »Creme Mou­son« schaut, dane­ben Frank­furt am Main in Trüm­mern. Wie die Jah­re ver­ge­hen, das Kind zum Mann wird und gegen die über­mäch­ti­ge Mut­ter auf­be­gehrt, wäh­rend das Land sich all­mäh­lich ver­än­dert und doch stets mit sei­ner dunk­len Ver­gan­gen­heit leben wird. Wer ist der Alte, der so viel über das Leben des Jun­gen weiß?
Eine berüh­ren­de Geschich­te vol­ler Magie über eine Jugend im Nach­kriegs­deutsch­land und über das Kind in uns.